Chessbase Magazin 140

Hersteller
Chessbase
Artikel-Nr.:
30886
Auflage:
2011

Lieferzeit ca. 3-4 Tage

19,95 €*

Neben vielen Turnierberichten u.a.:

Eröffnungs-Übersichten

Bauer: Skandinavisch B01

1.e4 d5 2.exd5 Dxd5 3.Sc3 Da5 4.d4 Sf6 5.Sf3 Lg4

In der Skandinavischen Hauptvariante spielt man vor allem 5...c6, doch Christian Bauer ist ein Experte der Läuferentwicklung nach g4 und glaubt an die Spielbarkeit dieser mit einem schlechten Ruf behafteten Fortsetzung.

Marin: Caro-Kann B15

1.e4 c6 2.d4 d5 3.Sc3 g6 4.e5

Wenn Weiß in diesem Hybrid aus Caro-Kann und Pirc-Verteidigung 4.e5 spielt, lässt er meistens auch f4 nachfolgen. Der beste schwarze Aufbau besteht dann womöglich im Verzicht auf ...Lg7 und stattdessen ...f6, ...Sh6 und ...Lg4.

Bojkov: Sizilianisch B32

1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 d5

Laut den Analysen von Dejan Bojkov ist der Zug 4...d5 nicht nur als Überraschung gut, sondern es gibt kaum Varianten, in denen Weiß Vorteil erlangt. Meistens kommt es zu einem Endspiel mit weißem Übergewicht am Damenflügel, aber starkem schwarzen Zentrum.

Grivas: Sizilianisch B33

1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Db6 5.Sb3 Sf6

In der Eros-Variante sind Abspiele zusammengefasst, in denen Weiß auf 6.Sc3 verzichtet: das eher fragwürdige Bauernopfer 6.Le3 und das interessantere 6.Ld3. Doch Schwarz hat nirgendwo ernsthafte Probleme und so sollte 6.Sc3 eine bessere Wahl sein.

Dembo: Sizilianisch B66

1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 d6 6.Lg5 e6 7.Dd2 a6 8.0-0-0 Ld7 9.f3 h6 10.Le3 b5

Die Autorin hat viele Erfahrungen mit dieser Variante gemacht und damit bei der Frauen-WM in Antakya gute Erfolge erreicht. Der Beitrag gibt tiefe Einblicke in eine anspruchsvolle Sizilianisch-Variante.

Moskalenko: Französisch C02

1.e4 e6 2.d4 d5 3.e5 c5 4.c3 Sc6 5.Sf3 Db6 6.Ld3

Auf 6.Ld3 gilt die Annahme des Gambits mit 6...cxd4 7.cxd4 Ld7 8.0-0 Sxd4 als ganz gut für Schwarz. Doch vor Überraschungen ist man nie gefeit und ein zweites Ass im Ärmel zu haben, kann nie schaden; deshalb analysiert Moskalenko auch 6...Sh6 7.0-0 cxd4 8.cxd4 Sf5.

Kritz: Spanisch C72-C74

1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 a6 4.La4 d6

Für den Autor ist klar, dass Weiß in der Modernen Steinitz-Variante nur mit 5.0-0 Chancen auf Vorteil besitzt. Das Hauptthema seines Beitrages ist dann 5...Lg4 6.h3 h5, und am Ende kann er ein kleines Übergewicht für den Anziehenden aufzeigen.

Schandorff: Halbslawisch D43

1.d4 d5 2.c4 c6 3.Sf3 Sf6 4.Sc3 e6 5.Lg5 h6 6.Lxf6 Dxf6 7.e3 Sd7 8.Ld3 g6 9.0-0 Lg7 10.e4 dxc4 11.e5 De7 12.Lxc4 0-0

Schlägt Schwarz zu zeitig auf c4, so hat dies Nachteile (gezeigt in CBM 139). Aber auch späteres Schlagen auf c4 kann sich Weiß zu Nutze machen: mit dem Zwischenzug 11.e5. Schandorff untersucht, ob dies wirklich Vorteil bringt.

Hazai/Lukacs: Halbslawisch D43

1.d4 d5 2.c4 c6 3.Sf3 Sf6 4.Sc3 e6 5.Lg5 h6 6.Lxf6 Dxf6 7.a3

In der Ubilava-Variante mit 7.a3 möchte Weiß e2-e4 spielen, ohne durch ein Schach auf b4 gestört zu werden. Doch Schwarz kann den Tempoverlust nutzen - am besten mit 7...dxc4. Nach 8.Se5 ist wahrscheinlich der alte Zug 8...c5! immer noch am besten.

Skembris: Damenindisch E15

1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sf3 b6 4.g3 La6 5.Da4 c5 6.Lg2 Lb7 7.dxc5 bxc5 8.0-0 Le7 9.Sc3 0-0 10.Td1 Db6 11.Lf4

Nach dem beliebten 5.Da4 ergibt sich die Diagrammstellung sehr häufig (außer Schwarz spielt 7...Lxc5). Mit vielen Begegnungen auf Topebene ist die Theorie hier noch im Fluss. Skembris hat selbst praktische Erfahrungen mit der Variante gesammelt.

Postny: Nimzoindisch E20

1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sc3 Lb4 4.Sf3 c5 5.g3 cxd4 6.Sxd4 Se4 7.Dd3 Sxc3 8.bxc3 Le7

Wenn diese Variante gut für Schwarz spielbar ist, und dafür sprechen Postnys Analysen, dann besitzt man nicht nur einen guten Aufbau gegen 4.Sf3, sondern auch für bestimmte Varianten in Katalanisch sowie der Englischen Symmetrievariante.

Kuzmin: Nimzoindisch E46

1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sc3 Lb4 4.e3 0-0 5.Sge2

Obwohl der Namensgeber der Rubinstein-Variante 4.e3 immer mit Sge2 fortsetzte, wurde Sf3 viel populärer. Kuzmins Beitrag präsentiert ein paar moderne Entwicklungen im Nimzoinder mit 5.Sge2 (wird fortgesetzt in CBM 141).

Schipkov: Königsindisch E80

1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6 5.f3 c6 6.Le3 a6

Gegen den beliebten Aufbau mit ...c6 und ...a6 zeigt Schipkov gleich mehrere Abspiele, die weißen Vorteil geben sollen. Neben der traditionellen Fortsetzung 7.Ld3 sollen auch 7.c5 und sogar 7.g4 den Schwarzen in Schwierigkeiten bringen.

Weiterführende Links zu "Chessbase Magazin 140"

Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.
Bewertung schreiben
Captcha

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.