Rogozenko, Anti-Sicilians A Guide for Black

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Gambit
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21661

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Gambit 2003, 192 Seiten, kartoniert


The Sicilian is far and away the most popular chess opening, and many players prefer to side-step the Open Sicilian with one of the Anti-Sicilian systems at White's disposal. This book equips Black to fight against all these lines. The Anti-Sicilian systems include: positionally motivated lines such as the 2 c3 Sicilian and the 3 Bb5 systems; slow but tricky attacking lines including the Closed Sicilian and the King's Indian Attack; aggressive but loosening ideas like the Grand Prix Attack and a variety of gambits. In the most critical variations, Rogozenko provides a choice between a solid and an aggressive option. He caters for those who meet 2 Nf3 with the three main moves, 2...d6, 2...e6 and 2...Nc6.

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Inhaltlich bietet das Buch einige neue interessante Ideen und Anregungen. Zudem eine Menge Empfehlungen, wie man gehaltvolle Fortsetzungen aus dem schon bekannten Variantendschungel auswählt. Interessanterweise werden im Quellenverzeichnis PLAY THE 2.c3 SICILIAN von Rozentalis und Harley sowie EASY GUIDE TO THE Bb5 von Pedersen nicht erwähnt. Besonders bei 2.c3 ignoriert Rogozenko einige wichtigen Varianten und Zugumstellungen. Gleichwohl argumentiert er fundiert gegen einige Einschätzungen vom Rozentalis Buch. Zwei sehr ausführliche Rezensionen hierzu unter: http://www.jeremysilman.com/book_reviews/rb_anti_sicilians_gd_black.html und selbe Adresse js anstatt von rb.
Mein Urteil: Good but not Great wegen der unvollkommenen Recherche. Zum leider schon gewohnt hohen Englischen Preis für Sicilianer beider Farben dennoch ein attraktiver Leckerbissen mit neuen Fundgrubendetails eines renommierten Praktikers.

Jörg Abramowski - 2003-06-30 19:38:03

Frühe "Abweichungen" bereiteten mir stets Kopfzerbrechen, nachdem ich "meine Variante" für eine anstehende Partie vorbereitet hatte. Spielte Weiss jedoch 2. Sc3 oder 3. Lb5 erinnere ich mich gut, wie furchtbar meine Stellung nach wenigen Zügen aussah. Darüber hinaus hatte Weiss ebenfalls gefährliche Nebenwege zur Verfügung, sodass ich überlegte nicht selbst als Schwarzer früh den Hauptvarianten auszuweichen. Nichts davon brachte entsprechende Resultate. Das vorliegende Buch schließt diese Lücke in hervorragender Weise. Präzise und objektiv für beide Seiten mit klaren positionellen Zielen ohne zu überfordern bietet es beiden Spielern Möglichkeiten aktives Spiel in ausgeglichenen Stellungen zu erzielen (und nicht zu "übertölpeln"), was im "großen Literaturangebot Schach" eher die Ausnahme, denn die Regel ist. Der Preis ist zwar hoch aber für dieses Buch finde ich ihn in Ordnung.

Gerd Hesidenz - 2003-06-02 17:47:24

Das Buch deckt recht ausführlich alle Nebenvarianten ab, die einem als schwarzem Sizilianisch-Spieler begegnen können. Die Kommentare beziehen sich auf nicht zu alte Partien. Im Gegenteil, aktuellste Varianten z.B. der Lb5-Systeme oder der von 1. e4 c5 2. Sf3 d6 3. Sc3 e5 werden gut behandelt. Eine leichte subjektive Bevorzugung der schwarzen Sicht ist möglicherweise doch vorhanden, dies macht sich z.B. darin bemerkbar, dass in Stellungen, die eher gleich oder unklar sind, Schwarz direkt ein gutes Spiel bescheinigt wird. Gerade weiße Anhänger der geschlossenen Systeme werden das so empfinden.
Da in den vielen verschiedenen Systemen die unterschiedlichsten Stellungstypen vorkommen, sind allgemeinere Aussagen zu Plänen eher etwas kurz. Aber ganz sicher ist dieses Buch keine Ansammlungen von informatorkommentierten Varianten. Die Erläuterungen haben einen pragmatisch wertvollen Ansatz, gerade in Bezug auf Zugumstellungen oder angestrebte Systeme für Schwarz.
Insgesamt halte ich das Buch für sehr gelungen, wenn auch der Preis, wie oft aus den englischen Verlagen, etwas sehr hoch ist.

Achim Dr. Hillen - 2003-06-02 13:26:04
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